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One Weekend in Paris

16 Februar 2008

Al Bundy: „Es ist falsch, Franzose zu sein!“

Bereits um 2:00 Uhr losgefahren, bin ich nun seit kurz nach 8:00 Uhr in Paris. Bis Mittwoch Nacht werde ich hier bleiben, und nachdem es im Hotel W-Lan gibt, vielleicht auch abends des öfteren berichten.

Der erste Eindruck von Paris ließ doch sehr zu wünschen übrig. Der Abflugs-Flughafen München ist höchst-modern, viel Glas und Stahl. Ähnlich wie mein ein Mobiltelefon ein A1-Branding trägt, trägt der münchner Flughafen eine Branding von BMW. Der Pariser Flughafen ist mit einem riesigen Oracle-Plakat ausgestattet, ähnelt ansonsten aber eher einem Bunker. Weitere Anmerkungen zum Flughafen:

  • Unverputzte Betonwände sind doch schon seit 1980 nicht mehr angesagt!
  • Wenn es mehr Toiletten gäbe, würde es vielleicht auch nicht so stinken.
  • Wenn Beschilderung vorhanden wäre, würden sich internationale Gäste auch ohne Französischkenntnisse zurechtfinden.
  • So sieht es in Paris aus, wenn man den ersten Ausgang an die vermeintlich frische Luft nimmt:
    Flughafen Paris - PFUI!

Das Hotel ist super, auch wenn es nicht unbedingt im besten Stadtteil liegt – schließlich war es ja auch nicht übertrieben teuer. Das Hotelzimmer ist ganz nett, wie bereits erwähnt mit W-Lan und außerdem mit einem Fernseher, der als einziges deutschsprachiges Programm RTL kann – sicherlich ausreichend, da wir ja nicht zum Fernsehen hier sind. Nach dem Checkin im Hotel und dem Beziehen des Zimmers sind wir durch die Stadt gestrolcht – und dabei zuerst an der Dreifaltigkeitskirche und an der Galeries Lafayette vorbeigekommen:

Paris: Dreifaltigkeitskirche Paris: Galeries Lafayette

Der Horror aller Männer: Schuhe, Kleider, Parfum, Schmuck, Taschen und Lederwaren – alles in einem riesigen Tempel der westlichen Konsumgesellschaft.

Paris: Galeries Lafayette Paris: Konsumtempel

Wenigstens war der Ausblick vom Dach lohnend:

Paris: Ausblick Paris: Ausblick Paris: Aussicht

Danach ging’s auf zu Sacré-Cœur:

Paris: Sacré-Cœur Paris: Sacré-Cœur Paris: Sacré-Cœur Paris: Sacré-Cœur

Und dann wars das auch schon wieder. Seit 2:00 auf den Beinen, jetzt ist erst mal Ruhezeit.

© 2001–2018 Dominik S. Kaaser