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Am nächsten Tag mieteten wir uns wieder ein Auto. Da leider keine anderen Fahrzeuge mehr zur Verfügung standen, bekamen wir einen Suzuki Jimny, der aufgrund meiner Größe (oder der Kleinheit des Autos) für mich nicht fahrbar war. Als erstes fuhren wir damit auf den Berg zum Kloster Tsambika. Die 300 Stufen waren aufgrund der frühen Morgenstunden noch bewältigbar. Oben angekommen beschlossen wir jedoch, auch durch den Ausblick motiviert, am nahegelegenen Tsambika-Strand baden zu gehen.
Nach den Ausgrabungen ging es weiter zu einer kleinen Ortschaft im Hinterland, wo wir in einer Taverne verköstigt wurden und anschließend zu einer Weinverkostung eingeladen wurden. Interessanter Weise ist es in diesem Ort offenbar üblich, in jedem Geschäft sofort auf eine Kostprobe des lokal produzierten Tresterbrandes eingeladen zu werden. Die vielen kleinen Geschäfte verkaufen angeblich nur Erzeugnisse der lokalen Produktion – Textilien, Honig und Alkohol. Nach der Verkostung wurden wir auf Fotografier-Distanz an die Ruine der Johanniterfestung und das Kloster Monolithos herangebracht.
Nach dem Schmetterlingstal besuchten wir die Ausgrabungsstätten von Kamiros. Man beachte den gigantischen Thymianstrauch neben Linda.
Am 16. buchten wir wieder eine Tour von Tui. Der Name “Rhodos kreuz und quer” versprach einen abwechslungsreichen Ausflug in die weniger touristischen Gebiete der Insel. Wir begannen unseren Ausflug im Schmetterlingstal, berühmt für seine Millionen von Nachtfaltern.
Am darauffolgenden Tag mieteten wir uns einen Kleinwagen, um zum südlichsten Ende der Insel zu fahren: Hier stoßen Rhodos und Prasonisi zusammen, nur verbunden durch eine Landzunge, die bei unserem Besuch ungefähr einen halben Meter unter Wasser stand.
Nach Prasonisi unternahmen wir eine Fahrt über Schotterstraßen ins Landesinnere. Bis auf einen kurzen Ausflug aufgrund eines Navigationsfehlers in ein Dorf mit maximaler Durchfahrtsbreite 1 Meter 50 verlief eigentlich alles sehr, sehr gut.
Ein paar abendliche Impressionen aus dem touristischen Zentrum Faliraki:
Nach Lindos ging die Tour weiter nach Rhodos Stadt, in die Hauptstadt der Insel mit über 60.000 Einwohnern. Dort bekamen wir eine kurze Führung durch die mittelalterliche Ritterstatt.
Am darauffolgenden Tag buchten wir eine Tour mit unserem Reiseveranstalter Tui, “Die Perlen von Rhodos”. Zuerst besuchten wir die Stadt Lindos, eine der drei ursprünglichen antiken Stadtstaaten der Insel.
Nachdem wir genug ausgespannt hatten, besuchten wir einige Sehenswürdigkeiten der Insel, beginnend mit den Thermen von Kalithea.
Die nächsten Tage nutzen wir, um ausgiebigst in der Sonne zu baden und im Meer schwimmen zu gehen. Das heiße Wetter kann man natürlich umso mehr genießen, wenn man erfährt, dass zeitgleich in Österreich Schlechtwetter bei 12° herrscht!